Eine Ära endet – Lena Ostermeier wird in der neuen Saison nicht mehr für die SGS spielen

Nach sage und schreibe 14 Jahren endet bei der SGS eine ganz besondere Epoche. Lena Ostermeier wird ab der kommenden Saison nicht mehr Teil der Essener Mannschaft sein. Seit 2012 spielte die Abwehrspezialistin für die Lila-Weißen – erst in der Jugend und seit 2013 auch als fester Bestandteil des Bundesligateams. 277 Spiele absolvierte Ostermeier im SGS-Trikot, erzielte dabei sieben Tore und kassierte gerade einmal zwölf gelbe Karten. Eine unglaubliche Bilanz für eine Abwehrspielerin!

Nun steht fest: Die in Schwerte geborene Ostermeier, die während ihrer Zeit in Essen auch erfolgreich ihre Promotion absolvierte, wird die SGS als Spielerin mit den zweitmeisten Einsätzen der Vereinsgeschichte im Sommer verlassen und ein neues Kapitel in ihrer sportlichen Laufbahn aufschlagen.

Für die 29-Jährige, die wie kaum jemand anders für die SGS und ihre Werte stand und den Verein damit maßgeblich prägte, ist der Abschied natürlich ebenfalls eine Zäsur. „Es ist etwas Wehmut dabei, da ich eine so lange Zeit bei der SGS verbracht habe und hier quasi aufgewachsen bin“, verrät Ostermeier. „Aber irgendwann ist es einfach an der Zeit, um etwas Neues zu wagen und darauf freue ich mich nun auch.“

Neben der Wehmut schwingt aber auch Dankbarkeit mit. „Ohne die SGS Essen wäre ich nie so weit gekommen! Ich habe hier die Möglichkeit bekommen, mich zu einer Bundesliga-Spielerin zu entwickeln. Die Highlights waren definitiv die beiden Pokalfinals! Wenn es machbar ist, werde ich bestimmt das eine oder andere Spiel live im Stadion verfolgen und mich sonst natürlich anderweitig auf dem Laufenden halten. Auch der Kontakt zu den Spielerinnen bleibt natürlich bestehen.“

„Lena ist ein Gesicht der SGS, war über Jahre hinweg Leistungsträgerin und auch – im positiven Sinn – kritische Begleiterin der Entwicklung hier bei uns im Verein“, betont auch Daniel Kraus, sportlicher Leiter bei der SGS, den enormen Wert, den Ostermeier in ihrer Zeit im Verein hatte. „Sie hat großen Anteil an unserer erfolgreichen Bundesligageschichte und bleibt als harte Arbeiterin mit klarer Spielidee auf dem Platz in Erinnerung. Neben dem Platz steht sie im besonderen Maße für den dualen Weg hier bei uns, den sie mit ihrer Promotion abgeschlossen hat.“

Zum Abschied hat das scheidende SGS-Urgestein noch eine Botschaft „an alle, die für die SGS arbeiten – egal ob hauptberuflich oder im Ehrenamt, aber auch an die Fans: Danke für Eure Unterstützung! Ohne Euch könnte so ein Verein nicht existieren. Macht weiter so, dann werdet ihr schnell wieder erstklassig sein!“

© SGS-Bericht

Last update: 30.05.2026 16:35

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Last update: 20.02.2020 - 21:42