SGS Essen setzt im Revierderby ein Ausrufezeichen

SGS Essen setzt im Revierderby ein Ausrufezeichen

Die SGS Essen gewinnt das Derby gegen den VfL Bochum deutlich mit 6:0 (4:0). Mit einem druckvollen Auftritt an der Hafenstraße und dem zweiten Zu-null-Spiel der Saison klettert das Team auf Tabellenplatz zwei.

Ein Derby hat seine eigene Bedeutung – erst recht, wenn zwei direkte Konkurrenten aus der Spitzengruppe aufeinandertreffen. Im Duell mit dem VfL Bochum zeigte die SGS Essen von Beginn an, dass sie diese Herausforderung annehmen wollte. Mit viel Energie, Mut und einem konsequenten Spiel nach vorne setzte die Mannschaft von Heleen Jaques den Gegner unter Druck und belohnte sich mit einem deutlichen 6:0-Heimsieg.
Laura Bröring (SGS Essen) - © 2026 Markus Lucassen
credit: © 2026 Markus Lucassen
Die SGS legte los, wie sie es sich vorgenommen hatte: druckvoll, vertikal und mit hoher Intensität. Immer wieder kombinierten sich die Essenerinnen hinter die letzte Bochumer Abwehrkette und kamen zu guten Torchancen. In der 17. Minute brachte Vanessza Nagy die Gastgeberinnen in Führung, Antonia Baaß erhöhte drei Minuten später auf 2:0. Laura Bröring stellte in der 26. Minute auf 3:0, ehe Baaß mit ihrem zweiten Treffer des Tages in der 32. Minute den 4:0-Halbzeitstand herstellte.
Kyra Spitzner (SGS Essen) - © 2026 Markus Lucassen
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Auch gegen den Ball war die SGS präsent und aggressiv. Bochum versuchte in der Schlussphase der ersten Halbzeit, über Standardsituationen zurück ins Spiel zu finden. Die Essenerinnen hielten jedoch dagegen und nahmen die klare Führung mit in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel blieb die SGS konzentriert und setzte ihre offensive Ausrichtung fort. In der 60. Minute verwandelte Vanessza Nagy einen Strafstoß zum 5:0. Sie schoss aus Sicht der Schützin nach rechts unten und verlud Bochums Torhüterin Moll. Auch danach blieb Essen aktiv und ließ den Gästen nur wenig Raum, um noch einmal Spannung in das Derby zu bringen. In der 87. Minute setzte Leonie Köpp mit dem Treffer zum 6:0 den Schlusspunkt.
Antonia Baaß (SGS Essen) - © 2026 Markus Lucassen
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Der deutliche Erfolg war nicht nur offensiv ein Ausrufezeichen. Die SGS blieb zum zweiten Mal in dieser Saison ohne Gegentor – bereits beim 1:0-Auswärtssieg gegen Turbine Potsdam hatte die Mannschaft die Null gehalten. Im Derby gelang es den Essenerinnen nun, ihre Durchschlagskraft nach vorne mit einer konzentrierten und engagierten Defensivleistung zu verbinden.

„Wir wollten von Beginn an unsere Stärken auf den Platz bringen – mit Energie, Mut und einem gewissen Überfallfußball. Die Vertikalität in unserem Spiel haben wir gut umgesetzt. Ich bin sehr stolz auf die Leistung der Mädels. Gleichzeitig wollen wir weiter daran arbeiten, noch disziplinierter und fokussierter aufzutreten. Besonders freut mich, dass wir heute auch defensiv zu null gespielt haben“, sagte Trainerin Heleen Jaques.
Vanessza Nagy (SGS Essen) - © 2026 Markus Lucassen
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Trotz des klaren Ergebnisses sieht Jaques weitere Entwicklungsmöglichkeiten. Vor allem bei der Effizienz vor dem Tor und in einzelnen Details kann sich die Mannschaft noch verbessern. Positiv hob sie außerdem hervor, dass auch die eingewechselten Spielerinnen die nötige Energie einbrachten und dazu beitrugen, die Intensität über die gesamte Spielzeit hochzuhalten.

Mit dem 6:0 im Revierderby belohnt sich die SGS für einen überzeugenden Heimauftritt und sammelt wichtige Punkte im Rennen um die Spitzenplätze. Nach zehn Spieltagen stehen die Essenerinnen bei 23 Punkten auf Rang zwei. Der Derbysieg ist damit ein sportlicher Erfolg – und zugleich ein weiterer Schritt auf dem Weg, die eigene Spielidee konsequent und über 90 Minuten auf den Platz zu bringen.
Leonie Köpp (SGS Essen) - © 2026 Markus Lucassen
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SGS Essen:
Kim Sindermann - Joelle Steiner, Antonia Baaß, Laura Bröring (70. Anna Wirnsberger), Vanessza Nagy, Anja Heuschkel (64. Leonie Köpp), Selina Albrecht, Lia Henkelmann (64. Helen Börner), Kyra Spitzner (81. Alexander Nestel), Lany Bäcker, Jana Feldkamp (64. Jule Schnieder)

Spielzusammenschnitt auf YouTube

Spielplan der ERSTEN

© SGS-Bericht

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