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Von der Saale an die Ruhr: Stina Johannes wechselt zur SGS Essen

Herzlich willkommen in der Ruhrmetropole: Stina Johannes - Bild: © DFB

Die SGS Essen kann die nächste Neuverpflichtung für die kommende Saison vermelden: Stina Johannes, bislang Torfrau beim FF USV Jena, und der Club von der Ardelhütte verständigten sich auf eine Vertragslaufzeit von zwei Jahren bis zum 30. Juni 2020.

Die gebürtige Hannoveranerin besucht seit 2016 das Sportgymnasium in Jena und wird in diesem Jahr ihr Abitur ablegen. Ebenso lange läuft die Torhüterin für den USV auf und schaffte nach der U17 in der vergangenen Spielzeit auf Anhieb den Sprung in den Kader des Bundesliga-Teams. In dieser Saison feierte die angehende Studentin der Universität Duisburg-Essen gleich am ersten Spieltag (3. September 2017) ihr Debüt. Neben einem Einsatz im DFB-Pokal war die 18jährige bislang auch für die Zweitliga-Reserve der Thüringerinnen aktiv.

Zusätzlich gehört Stina Johannes der Auswahl der deutschen U19-Nationalmannschaft an und durchlief seit der U15 sämtliche Teams des DFB. Bisheriger Höhepunkt war der Gewinn der U17-Europmeisterschaft in Tschechien vergangenes Jahr an der Seite von SGS-Spielerin Nicole Anyomi. Mit insgesamt fünf gehaltenen Elfmetern hatte die 1,77 Meter große Schlussfrau großen Anteil am Turniererfolg.

SGS-Torhüterin Stina Johannes: „Ich freue mich sehr, ab dem Sommer Spielerin bei der SGS Essen zu sein. Essen ist ein toller Verein, der seit Jahren erfolgreich in der Allianz Frauen-Bundesliga spielt. Ich treffe hier auf ein Team mit sehr guten Spielerinnen, mit denen ich mich gemeinsam weiterentwickeln sowie eine möglichst erfolgreiche Zeit haben will.“

SGS-Cheftrainer Daniel Kraus: „Stina Johannes ist eines der herausragenden Torwarttalente in Deutschland. Im letzten Jahr ist sie, gemeinsam mit Nicole Anyomi, Europameisterin geworden. In der aktuellen Bundesligasaison kam Stina im Spiel gegen Turbine Potsdam zu ihrem Bundesligadebüt. Für Stina sprechen, neben den sportlichen Fähigkeiten, ihre in diesem Alter besondere Persönlichkeit und die klare Formulierung von Zielen, sowie der Ehrgeiz, diese unbedingt erreichen zu wollen. Genau diese Attribute sind es, die wir von unseren jungen Talenten sehen wollen und die den erfolgreichen Weg der SGS bereits seit langem geprägt haben.“

SGS-Geschäftsführer Philipp Symanzik: „Wir sind sehr glücklich über den Wechsel von Stina zu uns. Sie hat bereits in jungen Jahren ein hohes Torwart-Niveau erreicht und wird sich auch künftig noch gemeinsam mit unserem Team weiterentwickeln sowie die Mannschaft positiv prägen. Gleichzeitig war es uns wichtig, gemeinsam mit ihr ein überzeugendes Gesamtpaket in puncto dualer Karriere zu erarbeiten. Als Verein mit einem klaren Bekenntnis zur konsequenten Einbindung von jungen Spielerinnen in das Bundesliga-Team ist uns dies gelungen.“

© SGS-Bericht

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