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U17: Der Pokal hat seine eigenen Gesetze

Getreu diesem Motto war es von Beginn an ein „hartes Stück Arbeit“ im Pokalderby des FVN gegen die U17-Juniorinnen des MSV Duisburg. Im Flutlichtschein auf der Platzanlage der SGS Essen taten sich die Essenerinnen im Achtelfinale gegen den tief stehenden Gegner schwer.

Zwar erarbeiteten sich die Essenerinnen in der ersten und zweiten Halbzeit vielversprechende Einschussmöglichkeiten, diese wurden jedoch nicht genutzt. Vereinzelt tauchten auch die Gäste aus Duisburg vor dem Essener Gehäuse auf, spätestens bei der gut aufgelegten Chantalle Blanke wurden die Duisburger Angriffsbemühungen jedoch unterbunden. So ging es beim Stand von 0:0 in die zweimal 10-minütige Verlängerung. Da auch diese trotz bester Einschussmöglichkeiten für die SGS Essen torlos endete, musste die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen. Hier zeigte die SGS Essen die stärkeren Nerven und entschied das Spiel mit 4:1 für sich.

„Das Spiel war auf keinen Fall eines unserer Besten. Nichtsdestotrotz hat sich die Mannschaft durchgebissen und nie aufgegeben. Es ist schwer wegzustecken, wenn der Ball einfach nicht über die Linie will. Das wir spielerisch andere Lösungen finden müssen, ist selbstverständlich. Das werden wir aufarbeiten. Grundsätzlich haben wir heute allerdings ein klassisches Pokalspiel gesehen, das alles geboten hat, was der Pokal zu bieten hat. Unter dem Strich zählt jetzt, dass wir eine Runde weiter sind und uns nun auf das Spiel am Wochenende gegen Bayer Leverkusen vorbereiten können.“  

SGS Essen U17:
Chantalle Blanke – Zoe Bader, Maja Hünnemeyer, Lina Steffens (75. Sophie Neugebauer), Mie Blittersdorf (43. Laura Rekus), Jette Ter Horst, Jana Barbara, Weronika Rekus, Miray Cin, Paula Druschke (75. Anne Hüwels), Sina Nowitzki

© SGS-Bericht

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