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U13 steht im Niederrheinpokalfinale

Tuana Gayretli  (SGS Essen)

Am gestrigen Sonntag kam es an der Fleherstraße zum Aufeinandertreffen zwischen TUSA Düsseldorf und der SGS Essen um den Finalgegner von Borussia Mönchengladbach im FVN-Pokal zu ermitteln.

Die Gastgeber spielten erstmals in ihrem Kreis in der Kreisklasse 9 bei den Junioren und belegten dort einen guten vierten Platz. Dementsprechend war der Trainer der SGS gewarnt: „Ich habe TUSA mit Beginn des Wettbewerbs bereits als möglichen Geheimfavoriten auf meiner Liste gehabt. Sie sind physisch auf einem guten Niveau, haben ein gutes Zweikampfverhalten und mit Enesa, Caro, Annika und Emma torgefährliche Offensivspieler.“
Der Nachwuchs aus Essen war entsprechend vorbereitet und setzte bereits in den Anfangsminuten ein klares Zeichen. Denn bereits in der 3. Minute nutzte Tutu eine Unstimmigkeit zwischen der Abwehrspielerin und Torhüterin zur 1:0 Führung.
Im weiteren Verlauf übernahm TUSA etwas die Kontrolle und kam vermehrt zu Torabschlüssen. In den meisten Fällen musste Alina jedoch nicht eingreifen. Die beste Chance hatte Enesa über die rechten Seite. Alina parierte jedoch souverän. Nach der Druckphase der Gastgeber verlagerte sich das Spiel wieder in die andere Richtung. SGS wurde ballsicherer im eigenen Aufbau und zeigte eine Reihe an guten Spielzügen.
Das Tor zum 2:0 fiel jedoch ähnlich wie das erste. Im Strafraum wurde der Ball nicht entscheidend geklärt, Holly agierte handlungsschnell vor dem Tor und bugsierte den Ball über die Linie.

In der zweiten Hälfte präsentierte sich der Bundesliganachwuchs dann als spielerisch stärkere Mannschaft. Den Offensivkräften der Gäste schien in genau dieser wichtigen Phase des Spiels die Luft auszugehen. Der Druck nahm deutlich ab, die Räume wurden größer und so kam die SGS dem Tor das ein oder andere Mal gefährlich nah. Folgerichtig erzielte Ella in der 38. Minute das 3:0.

Trotz der komfortablen Essener Führung nahm die Hektik durch eine Vielzahl an Foulspielen zu. Die vielen Unterbrechungen trugen dann eben nicht zum gewünschten Spielfluss bei.
Kurz vor Ende der Partie belohnten sich die Gäste für ihren couragierten Auftritt und kamen zu ihrem Treffer. So endete die Partie mit 3:1 und der Bundesliganachwuchs steht nun im Finale des Niederrheinpokals.

Fazit: „Es wurde das erwartet körperbetonte Spiel. TUSA hat es in der ersten HZ gut gemacht und Fehler erzwungen. Jedoch wurden sie selten entscheidend gefährlich. Die Torschussstatistik spricht für die Gäste. Mit Blick auf das Zustandekommen dieser und der Qualität der Abschlüsse sollte man sie aber nicht überbewerten. Meine Mannschaft hat eine gute Leistung gezeigt, war in den entscheidenden Momenten einen Schritt schneller und stand defensiv sehr gut. Der Sieg geht somit völlig in Ordnung. Nun freue ich mich auf das Finale.“

© SGS-Bericht

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