Aktuelles rund um die Mannschaften

Kurstadtcup 2019: U12 gewinnt - U13 erwischt einen schwarzen Tag

Die SGS-Talente präsentieren stolz den Pokal.

Für den Nachwuchs der SGS Essen begann der Pfingstmontag in Bad Neuenahr sehr vielversprechend. Mit einem wahren Torregen erspielte sich die U11, unterstützt von den 2007-ner Jahrgängen Eileen Klees und Anna Pocrnic, bereits in der Hinrunde eine gute Ausgangsposition.

vs. Bad Neuenahr I   3:0
vs. Bad Neuenahr II   6:0
vs. Rheinsüd Köln   3:0
vs. 1. FC Köln   0:0

In der Rückrunde konnte der jüngste Nachwuchs nochmals zulegen und den Vorsprung auf 5 Punkte ausbauen.

vs. Bad Neuenahr I   3:0
vs. Bad Neuenahr II   8:0
vs. Rheinsüd Köln   2:0
vs. 1. FC Köln   1:1

Da der 1. FC Köln gegen die U12 von Rheinsüd Köln nicht über ein 1:1 und 0:1 hinauskam, gewann Essen mit 5 Punkten Vorsprung und einem Torverhältnis von 25:1 souverän das Turnier.
Die Tore erzielten Stephanie Tchato, Eileen Klees, Anna Pocrnic, Mara Huiskes (jeweils 1x) und Kassandra Potsi, Chayenne Schwarz sowie Eriona Krasniqi (jeweils 7x). Vor allem das Tempo mit dem Ball, die Zielstrebigkeit im letzten Drittel und die Abschlussstärke trugen zu diesem Erfolg bei.

Leider fehlten diese Eigenschaften der U13 beim darauffolgenden Turnier. Natürlich kann man von keinem glücklichen Turnierstart sprechen, wenn es bereits nach 30 Sekunden 1:0 aus der Sicht von Bayer Leverkusen steht.
Im Spielaufbau wurde der Ball von Katja Grochowski nicht entscheidend geklärt und der abgefälschte Ball kullerte über die Hände der bereits liegenden Alina Baar.
Anschließend zeigte sich die SGS eigentlich wenig beeindruckt. Der Nachwuchs fand gute Lösungen im Aufbau, verteidigte kompakt, aber erspielte sich eben kaum Torraumszenen. Lediglich nach einem Eckstoß würde es gefährlich, als Leandra Daron zweimal hintereinander eine gute Einschussmöglichkeit hatte.
Leider zog sich dies wie ein roter Faden durch das Turnier. Gegen Rheinsüd Köln traf Essen zwar die Latte und kam zu zwei Distanzschüssen, jedoch erspielten sich die Schönebeckerinnen keine weiteren nennenswerten Torchancen. Die SGS hatte viel Ballbesitz, aber eben keinen Ertrag. Und so kam es wie es kommen musste. Eine Unstimmigkeit in der Abwehr nutzte der Rheinsüd Köln zum 0:1.

Im letzten Spiel gegen Gladbach verlief es ähnlich. Beide Mannschaften waren bemüht Torchancen herauszuspielen, aber im letzten Drittel offenbarten sich die bereits angesprochenen Schwächen an diesem Tag. Phasenweise zu egoistisch, wenige Anspielmöglichkeiten, fehlende tiefe Laufwege und Pässe, kaum Abschlüsse. Und wie es an so einem Tag kommen muss. In der letzten Sekunde spielt Mönchengladbach eine Spielerin am rechten Strafraumeck frei, Alina Baar kommt zu früh raus und legt sich in der Standzone hin, der Ball wird unter dem Körper hindurchgespielt und landet im Tor. Dritter Torschuss - drittes Spiel - drittes Tor. Das anschließende 9:0 im Spiel um Platz 7 gegen Falke Bergrath war dann nur noch Nebensache.

Kommentar von Christian van Zwamen: „Die U12 hat ein super Turnier gespielt. Die Mädels haben Bock auf Tore. Das gefällt mir sehr gut. Von dem Auftreten der U13 bin ich enttäuscht. Immer wenn ich glaube, dass wir einen Schritt weiter sind und die im Training erarbeiten Inhalte verinnerlicht haben, fallen wir in alte Muster zurück. Das war heute ein Offenbarungseid. Kurzfristig gesehen ist es natürlich frustrierend nicht das Halbfinale erreicht und die Chance verpasst zu haben, uns gegen weitere gute Nachwuchsmannschaften zu messen. Langfristig gesehen glaube ich aber, dass für die Spielerinnen diese Erfahrungen von immenser Bedeutung sind. Sie müssen lernen, sich auf solchen Turniere auf allen Ebenen besser vorzubereiten und schlussendlich mehr zu investieren. Denn: Nur Talent alleine reicht nicht.“

© SGS-Bericht

Zurück